Wir zaubern unseren Patienten ein Lächeln ins Gesicht 😊

Regen Ernährung und Hormone die Wundheilung an (Teil 1)?

Ein Leben in Balance sagt sich so leicht, und lebt sich so schwer.

Jahrelang habe ich fast täglich Süßigkei­ten und fertige Snacks gegessen. Es sollte abends nach einem langen Arbeitstag mög­lichst schnell gehen. Daher gab es oft Fertigprodukte wie z. B. Instant-Kartoffelbrei oder Stullen etc.

Ich mochte früher kaum Salate, geschweige denn Obst. Ich hätte eigentlich vor Energie trotzen müssen.

Dass meine Ernährung so allerdings über die Jahre in Schieflage geriet, meinem Körper wichtige Mineralstoffe fehl­ten und dies im direkten Zusammenhang stehen könnte, war mir lange nicht bewusst. Irgendwann wachte ich auf und fragte mich: „Warum bin ich so schlapp, energielos, antriebslos und leicht reizbar?“

Hippokrates, ein griechischer Arzt (460 – 370 v. Chr.) war schlauer, er wusste schon:

„Lass Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung“

Hippokrates (460 – 370 v. Chr.)

Was ist damit gemeint?

Gemeint ist damit „Ernährung in Balance“. Das ist schwer und dennoch ziemlich einfach, wenn man weiß wie.

Die orthomolekulare Medizin (OM) hat be­reits vor über 5O Jahren diesen Satz von Hip­pokrates aufgegriffen.

Die OM versteht sich als ein umfassendes, ganzheitliches Therapiekonzept. Seinen fokussierten prophylaktischen Aspekt formulierte der bekannte Orthomolekular-Mediziner Dr. Lothar Bur­gerstein (1895-1987) so:

,,Nicht die Krankheit, die Gesundheit müssen wir pflegen“

Dr. Lothar Bur­gerstein (1895-1987)

Eine gesunde Ernährung im Ausgleich von bestimmten Mineralstoffen, Vitaminen, Be­wegung, einer positiven Lebenseinstellung und einem ausgewogenen Lebensstil sind die Basis für die Bewahrung der Gesundheit und des Wohlbefindens in jedem Alter. Insbesondere bei schlecht heilenden oder chronischen Wunden.

Wer kennt das nicht?

Gerade schön zu Mittag gegessen und Mi­nuten später stellt sich eine schwere Müdig­keit ein. Wer dem nachgibt und sich hinlegt, macht auf Dauer einen schweren Fehler.

Besser: nach dem Essen eine Runde leicht bewegen; z. B. mit einem 20 Min. Spazier­gang an der frischen Luft. Das tut nicht nur der Figur, sondern auch der Heilung von Wunden, den Blutgefäßen und der Verdau­ung gut.

Sind wirklich die Gene schuld? – Aufräumen mit Mythen

Deine Gene müssen nicht an deinem Ge­wicht schuld sein.

Jeder kann weitestgehend selbst bestimmen, ob der Körperumfang anwachsen soll oder nicht. Es ist wichtig, dass wir den überholten Mythen, Gewohnheiten und der Bequemlichkeit nicht nachgeben, sondern aufgeklärt sind und uns um uns selbst zu kümmern. Vieles von dem, was wir vor Jahren gelernt haben, ist heute längst überholt. Oder nicht bewiesen.

Nahrungsmittel vs. Lebensmittel – was ist der Unterschied?

Lebensmittel (in erster Linie Obst und Ge­müse) können unverarbeitet sofort geges­sen werden. Sie sind frisch und stecken voll wertvoller Vitamine und Nährstoffe. Lebens­mittel sind entweder natürlich, mechanisch verarbeitet oder fermentiert.

Sobald ein Lebensmittel erhitzt wird, verlie­ren die Vitamine allerdings schnell an Gehalt, Ihnen gehen im wahrsten Sinne das LEBEN verloren.

Das Lebensmittel wird dann zu einem Nah­rungsmittel, das uns zwar Kraft und Kalorien gibt, aber unsere Zellen nicht wirklich positiv nährt

Die Industrie verkauft uns gern chemisch verarbeitete Nahrungsmittel gleichauf mit gesunden oder frischen Lebensmitteln. Sie sorgt durch Zusatz von Konservierungsstof­fen, künstlichen Vitaminen oder Mineralstoffen für Haltbarkeit und Geschmack. Und lässt uns im Glauben, wir essen ein wert­- und gehaltvolles Produkt.

Sie forciert zu oft Bequemlichkeit, möglichst geschmackvolles und schnelles Essen soll auf den Tisch. Wir erkaufen uns damit aller­dings eine bitterböse Quittung, denn: Alle weiterverarbeiteten Nahrungsmittel enthal­ten meist zu viel ZUCKER und SALZ und andere schädliche Substanzen.

Wer hinterfragt hier aktiv noch, ob das gut für uns ist? Letztlich werden wir immer di­cker und wundern uns.

Sie kennen das be­stimmt auch: „Ich habe doch erst vor 2 Stun­den gegessen und schon wieder Appetit, ja regelrecht Hunger!“

Warum ist das so?

Der GI (Glykämischer Index) hilft hier weiter. Er sagt aus, wie stark die Kohlenhydrate eines Lebensmittels den Blutzuckerspiegel erhöhen. Je geringer der GI, desto geringer und langsamer steigt der Blutzuckerspiegel. Lebensmittel mit einem hohen GI, z. B. alle Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, süße Getränke etc. – bewirken einen schnellen Blutzuckeranstieg.

Ein plötzlicher, hoher Blutzuckerschub lässt den Insulinspiegel im Blut stark ansteigen. Die Aufgabe des Insulins ist es, die Zucker­aufnahme in die Körperzellen sowie den Auf­bau und die Ablagerung von Fett zu fördern (Triglyceridsynthese) bzw. den Fettabbau (Lipolyse) zu erschweren. Dieser Spiegel fällt in der Regel nach Verzehr solcher Produkte rasch wieder ab. Die Folge: Hunger stellt sich schneller ein als gewünscht.

Einflüsse haben zudem der Flüssigkeitsgehalt und die Verarbeitungstemperatur. So haben etwa Pommes frites und Kartoffelbrei einen viel höheren GI als Salzkartoffeln. Weiterhin hat die Zusammenstellung der gesamten Mahlzeit Einfluss auf den GI.

Eine insgesamt fett- und eiweißhaltige Kost lässt ihn niedrig bleiben, ebenso eine Kost mit reichlich Ballaststoffen und Vollkornpro­dukten. Ballaststoffe z. B. führen zu einer längeren Verweildauer der Nahrung in Magen und Darmtrakt und verlangsamen die Koh­lenhydrataufnahme.

Essen Sie also langsam und kauen Sie mind. 30- bis 5O-mal bis ein Brei im Mund entsteht, denn die Verdauung fängt bereits im Mund an!

Sind Diäten sinnvoll?

Hatte ich mal wieder ein paar Pfündchen mehr auf den Hüften und es störte mich, musste es mal wieder eine Diät sein. Früher dachte ich immer: Mehr Gewicht kann ich nur mit strenger Diät oder mehr Bewegung ausgleichen.

Es geht aber auch fantastisch ohne Diät, meiden Sie einfach Süßigkeiten und gekauf­te Knabbereien!
Regelmäßig gegessen ma­chen Sie uns nämlich dick und verursachen Diabetes.

Versuchen Sie es stattdessen mit Obst oder Gemüse: roh, blanchiert, gedünstet, ge­kocht, als Auflauf oder in Suppenform – ei­gene Zubereitung macht Spaß, ist lecker und gesund.

Achten Sie beim Genuss von Salaten bitte immer auf etwas Öl-Zugabe (z. B. Olivenöl), denn einige Vitamine werden nur so aufge­nommen. Zudem sättigt das Öl und fördert gleichzeitig die Verdauung.

Vielleicht möchten Sie so wie ich auch selbst Knabberspaß herstellen. Ob aus Grünkohl, roter Beete oder Kartoffeln. Verwenden Sie ganz wenig Salz und am besten Avocado-, Kokos- oder Olivenöl. In dünne Scheiben geschnitten, bei 50 Grad im Backofen ge­backen – die Gemüse-Chips werden herrlich knusprig und sehr lecker. Das Gleiche geht auch mit Obst wie Äpfel usw.

Ein ausbalancierter Lebensstil lässt uns ge­sünder und zufriedener sein und besser aussehen. Und er fördert die Wundheilung!


Wie können wir Ihnen helfen?

Gern besprechen wir mit Ihnen auch ganz individuelle Behandlungsmöglichkeiten.


Margit Gaede Bewegung mit oder ohne Wunden
Margit Gaede

Über Margit Gaede

Margit Gaede leitet mit ihrem Mann Klaus-Dieter Gaede die Geschäfte und das Team von Wundexpertinnen der Vulcura Wundmanagement GmbH. Sie gibt Vorträge zur optimalen Wundversorgung und engagiert sich darüber hinaus regional mit ihrem Unternehmen. „Unser größter Wunsch ist es, Menschen mit Wunden zu helfen und ihnen wertvolle Lebensqualität zurückzugeben. Der Betroffene, der Patient und der Mensch steht für uns immer an erster Stelle.“

Das Unternehmen Vulcura Wundmanagement GmbH, 2015 gegründet, kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Heute betreut Vulcura Betroffene von Grünheide bzw. Schöneiche über Gesamt-Berlin und Umgebung bis in den Spreewald hinein.


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